22.03.2019

Anpassung von Besoldung und Versorgung 2019, 2020 und 2021

Foto © BBB

Gesetzentwurf liegt vor

Den ersten Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Besoldungs- und Versorgungsbezüge hat das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat am 20. März 2019 vorgelegt. Der Gesetzentwurf soll nach Anhörung der Ressorts und erneuter Verbandsanhörung in den Bayerischen Landtag eingebracht werden. Das Tarifergebnis wird damit zeit- und volumengleich, aber systemkonform, auf den Beamtenbereich übertragen.

Die Eckpunkte des Entwurfs:

  • Erhöhung um 3,2 Prozent rückwirkend zum 01.01.2019
  • Erhöhung um 3,2 Prozent zum 01.01.2020
  • Erhöhung um 1,4 Prozent zum 01.01.2021
  • Anwärterinnen und Anwärter erhalten ab 01.01.2019 eine Erhöhung um 50 Euro und ab 01.01.2020 eine weitere Erhöhung um 100 Euro
  • Durch Streichung der ersten mit einem Wert belegten Stufe in allen Besoldungsgruppen erfolgt zum 01.01.2020 eine weitere Besserstellung im Sinne der Nachwuchsgewinnung
  • Anwärter haben ab dem Urlaubsjahr 2019 einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen. Die erforderliche Änderung der Urlaubsverordnung wird zeitnah auf den Weg gebracht
  • Das sogenannte Weihnachtsgeld bleibt unangetastet (das Tarifergebnis sieht hier ein „Einfrieren“ vor)
  • Demnächst wird die Mütterrente II in das Bayerische Versorgungsrecht übertragen (als einziges Bundesland wird Bayern hier zeitnah einen Gesetzentwurf vorlegen)


Die Erhöhungen sollen rückwirkend zum 01.01.2019 in Kraft treten. Die erhöhten Bezüge werden voraussichtlich mit den Juli-Bezügen ausbezahlt (inklusive der bis dahin nachzuzahlenden Bezüge).













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